Ablauf einer Begutachtung

Die Begutachtung erfolgt grundsätzlich auf der Basis einer freiwilligen Teilnahme der zu begutachtenden Person. Die während der Begutachtung erhobenen Informationen unterliegen der Schweigepflicht mit Ausnahme der für die Beantwortung der gerichtlichen Fragestellung relevanten Inhalte, die im Gutachten verwendet werden.

 

Wir erstellen psychologische Sachverständigengutachten im strafrechtlichen Bereich ausschließlich im Auftrag von Gerichten und Staatsanwaltschaften.

 

Die Begutachtung beginnt nach Auftragseingang mit dem Aktenstudium, anschließend erfolgen Explorationen und testpsychologische Untersuchungen in den Praxisräumen oder ggf. am Aufenthaltsort der zu begutachtenden Person. Gegebenenfalls werden Gespräche mit weiteren relevanten Personen geführt. Die Gespräche mit den Betroffenen finden in der Regel ohne die Anwesenheit weiterer Personen statt; ausgenommen sind Dolmetscherinnen oder Begleitpersonen bei besonderen Umständen. Im Erstgespräch erfolgt eine ausführliche Erläuterung des Begutachtungsprozesses; Fragen und individuelle Besonderheiten finden jederzeit Raum und Berücksichtigung. Die Gespräche werden auf Tonband aufgenommen, das Einverständnis der Beteiligten immer vorausgesetzt.

 

Begutachtungen zu straf- und jugendrechtlichen Fragen dauern in der Regel etwa zwei bis drei Monate.